Chronik

Am 1. März 1919 eröffneten Konditor- und Pfefferküchlermseister Max Gradel und seine Frau Olga Gradel in Dresden auf der Striesener Strasse eine Konditorei, welche sich im Laufe der Zeit zu einem weit über Dresdens Grenzen hinaus bekannten Konditorei-Café entwickelte.

Nachdem das Geschäft den Bomben des Krieges erlag, wagten ihr Sohn Konditormeister Gerhard Gradel und Gattin Anni den Neubeginn in Dresden-Tolkewitz. Ihnen gelang es trotz der Wirren des Sozialismus, die Konditorei immer weiter zu entwickeln, und sie scheuten weder Arbeit noch Mühe, um die Konditorei Gradel wieder zu einem Begriff werden zu lassen.

Im Jahr 1977 übernahmen nunmehr Konditormeister Wolfgang und Frau Monika Gradel die Konditorei in dritter Generation. Nach der politischen Wende 1989 bauten sie den kompletten Ladenbereich, und nun auch wieder das Café neu aus. In den darauffolgenden Jahren wurde immer wieder in moderne Technik und auch die Backstube investiert. Als das Geschäft an seine räumlichen Grenzen stieß, waren um und Ausbau nötig. So wurde ein Seitengebäude auf dem Grundstück entkernt und komplett neu als Backstube ausgebaut. Das Café musste dem größeren Ladenbereich weichen und befindet sich nun in der ehemaligen Backstube, wo es zum Genießen einlädt.

Als 4. Generation haben sich Jens und Synke Gradel auf vielen Wettkämpfen profiliert und am 01.04.2012 das Geschäft von den Eltern übernommen, welche in den wohlverdienten Ruhestand getreten sind. Selbstverständlich stehen sie weiterhin mit Rat & Tat  zur Seite.

Konditorei Gradel um 1920
Konditorei Gradel um 1920
Endlich Schnee
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